Zeppelin stimmte das Team beim Kick-off auf 2026 ein

„Power up“ – unter dieses Motto stellte Zeppelin seinen Vertriebs-Kick-off, um voller Energie und Elan in das Geschäftsjahr 2026 zu starten. Der Auftakt fand vor eindrucksvoller Kulisse statt: dem WDL Luftschiffhangar in Mülheim an der Ruhr. Gewürdigt wurden besondere Erfolgszahlen im Vertrieb von neuen und gebrauchten Cat Baumaschinen sowie im Service. Es ging aber nicht nur um einen Rückblick auf die erzielten Erfolge, sondern um Prognosen, Markteinschätzungen und neueste Informationen zur zukünftigen Strategie. Gemeinsam mit dem Konzern-Management, den Vertriebs- und Service-Kollegen von Zeppelin Österreich, von Sitech sowie dem Management von Caterpillar und dem Finanzierungspartner Caterpillar Financial stimmte sich das Team auf die Ziele für 2026 ein.

Fundierte Zahlen dienten als Basis, um den Markt zu analysieren. Vom Zeppelin Konzern und seinen strategischen Geschäftseinheiten berichtete dessen CEO Matthias Benz, der auf die Integration der PEPP Group näher einging. Zugleich stellte er die Vision für 2030 vor und wie der Konzern seine Weichen in Zukunft stellen will, um die Grundlage für nachhaltiges Wachstum zu schaffen. „Wesentlich ist, den Kunden in den Mittelpunkt zu rücken, damit wir auch in Zukunft unser Potenzial voll ausschöpfen können“, machte Matthias Benz klar.

Im WDL Luftschiffhangar in Mülheim an der Ruhr gab es neueste Informationen zur zukünftigen Strategie.

Wie sich die strategische Geschäftseinheit Construction Industry und Mining in Zentraleuropa mit Deutschland, Österreich und den Niederlanden entwickelte, griff Holger Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Zeppelin Baumaschinen, auf. Dabei ließ er ein besonderes Ereignis in der Branche Revue passieren: die bauma. Denn auf der weltweit größten Messe war es Zeppelin gelungen, mit 1 368 neuen sowie gebrauchten Cat Baumaschinen, Anbaugeräten, Technologien sowie Services einen neuen Stückzahl- und Umsatzrekord mit knapp 200 Millionen Euro aufzustellen. Aber auch weitere Messen wie die NordBau, RATL sowie Agritechnica trugen zum positiven Geschäftsverlauf bei. „Wir konnten im letzten Jahr – basierend auf vorläufigen Hochrechnungen – den Umsatz um 20 Prozent steigern. Das ist ein tolles Ergebnis. Für diesen Erfolg möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken“, meinte er. Daran schloss sich Tomas Cerny, Direktor Distribution vom Central Europe District bei Caterpillar, an, der die Caterpillar Strategie 2030 präsentierte und dabei den Fokus auf Technologien wie den neuen Cat KI-Assistenten richtete.

Technologien bildeten bereits 2025 die Basis für einen ganz besonderen Erfolg. Von Caterpillar gab es für das Zeppelin Team den digitalen Service Award für die erfolgten Registrierungen beim digitalen Eco-System von Caterpillar, das im letzten Jahr maßgeblich vorangetrieben wurde. „Es ist essenziell und bietet eine solide Grundlage, um unsere Kunden weiterhin bei der Digitalisierung ihrer Prozesse als zuverlässiger und innovativer Partner zu unterstützen. Daran wollen wir auch 2026 arbeiten und weitere Kunden einbinden. Baumaschinen sind längst mehr als reines Eisen – sie sind Datenträger, die Kunden bei ihrer täglichen Arbeit helfen, produktiver und sicherer zu werden“, unterstrich Holger Schulz.

Eingestimmt wurde das ganze Team auf die Ziele für 2026.  Fotos: Zeppelin

Aber auch Zeppelin selbst steht vor einer Transformation, die weiter vorangetrieben wird – SAP, CPQ und Salesforce sind dabei die Werkzeuge, auf die das Unternehmen in Zukunft setzen wird. Wesentliches Ziel ist dabei, Prozesse weiter zu automatisieren und zu standardisieren, um Kundenanfragen effizient und schnell bedienen zu können.

Ein Marktsegment, das seit Jahren stetig wächst, sind Kompaktmaschinen, auf das sich Zeppelin 2026 konzentrieren will. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf integrierten Assistenzsystemen, allen voran auf 3D-Steuerungen, die in den Markt gebracht werden sollen. Zudem soll der Service ausgebaut, das E-Commerce-Geschäft mit Ersatzteilen sowie die Serviceverträge weiterentwickelt werden, wie Thomas Weber, Geschäftsführer Service bei Zeppelin Baumaschinen, bekannt gab.

„Unsere Strategie geht Hand in Hand mit Caterpillar. Wir wollen weitere Maschinen in den Markt bringen und setzen uns für dieses Jahr anspruchsvolle Ziele – ganz im Sinne unseres Mottos „Power up“, kündigt Holger Schulz an, der angesichts von Prognosen, die 2026 von einem leichten Wirtschaftswachstum ausgehen, zusammen mit seinem Team voller Zuversicht ins Jahr gestartet ist.

Februar 2026