Cat 988K XE leisten im Kalksteinbruch ganze Arbeit bei der Fels-Werke GmbH

Die Fels-Werke GmbH mit Sitz in Goslar zählt zu den führenden Kalkanbietern Europas. Das Unternehmen gewinnt Kalkstein in eigenen Tagebauen und verarbeitet ihn zu hochwertigen Kalk-, Kalkstein- und Mineralstoffprodukten für zahlreiche Industriezweige. An den modernen Produktionsstandorten setzt Fels auf innovative Baumaschinentechnik. Jüngste Neuzugänge an den Standorten in Münchehof sowie in Saal an der Donau sind jeweils ein Cat Radlader 988K XE.

Leistung pro Stunde, eine hohe Kraftstoffeffizienz und die Wirtschaftlichkeit waren dabei die überzeugenden Eigenschaften der beiden Cat Radlader der neuesten Generation. Die Entscheidung für qualitativ hochwertige Maschinen zahlt sich nach Unternehmensangaben insbesondere aufgrund ihrer langen Lebensdauer, der hohen Produktivität und der niedrigen Betriebskosten aus.

Auf der diesjährigen „steinexpo“ konnte der zweite Cat Radlader 988K XE übergeben werden: Steve Heydecke (Zweiter von rechts), Produktionsleiter der Fels-Werke im Tagebau Winterberg, nahm den symbolischen Schlüssel von Robert Bommers (links), Zeppelin Verkaufsleiter Konzernkunden, Jeff Vanek (Zweiter von links), Vice President Managed Accounts sowie Customer Solutions Core Regions bei Caterpillar, und Holger Schulz (rechts), Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH, entgegen.    

Im zum Kalkwerk Münchehof gehörenden Tagebau Winterberg übernimmt der Cat Radlader 988K XE die Beschickung des Brechers. In Saal kommt die Maschine dagegen flexibel an unterschiedlichen Einsatzorten zum Einsatz: Sie lädt gesprengtes Material an der Abbauwand auf den Cat Muldenkipper 775, arbeitet im klassischen Ladebetrieb oder bewältigt Load-and-Carry-Aufgaben. „Deutlich höhere Ladeleistung führt im Ergebnis nun zu weniger Leerlaufzeiten und einem insgesamt effizienteren Materialfluss“, bescheinigt Herbert Alkofer, Werkleiter bei Fels in Saal. Dabei lassen sich die entscheidenden Kriterien eindeutig ermitteln: Eine wesentliche Rolle bei der Optimierung spielte Cat Job Site Solutions. „Sämtliche Leistungs- und Betriebsdaten werden kontinuierlich überwacht und ausgewertet. Die daraus resultierenden monatlichen Reports bilden die Grundlage für einen engen Austausch zwischen Betreiber und uns als Vertriebspartner, um Effizienzpotenziale konsequent zu nutzen“, beschreibt Robert Bommers, Zeppelin Verkaufsleiter Konzernkunden. „Die Analysen zeigten, dass in der Vergangenheit das Ladegerät den Engpass im Produktionsprozess darstellte. Durch die detaillierte Untersuchung von Maschinenleistung und Betriebsabläufen konnten die Prozesse gezielt angepasst und die Produktivität deutlich gesteigert werden. Gleichzeitig sanken die Kraftstoffverbräuche erheblich“, führt Steve Heydecke, Produktionsleiter des Tagebaus Winterberg bei Fels, aus.

Besonders im Tagebau Winterberg führte die Analyse zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Dort entschied man sich mit dem Cat 988K XE für die im Vergleich zum Vorgänger nächstkleinere Maschinenklasse zur Brecherbeschickung. „Trotz des Downsizings wurde die gleiche Ladeleistung erzielt, während der Kraftstoffverbrauch reduziert werden konnte“, so Steve Heydecke. Praktisch, dass die Maschine im Vorfeld unter realen Bedingungen getestet werden konnte. Die Möglichkeit zu diesem Praxistest ergab sich, als der für Saal bestimmte Cat Radlader 988K XE auf seinem Transport einen Zwischenstopp in Münchehof einlegte und dort im 14-tägigen Testbetrieb überzeugte.

Ausschlaggebend für die hohe Leistungsfähigkeit des Cat 988K XE ist sein dieselelektrischer Antrieb. Das sofort verfügbare hohe Drehmoment sorgt für ein besonders gutes Eindringen in das Haufwerk und ermöglicht schnelle Ladezyklen. Gleichzeitig arbeitet die Maschine äußerst effizient und bietet Vorteile vor allem in anspruchsvollen Lade- und Umschlagprozessen. „Der dieselelektrische Antrieb überzeugt dabei nicht nur durch seine Effizienz, sondern auch durch eine spürbar höhere Agilität der Maschine. Das direkte Ansprechverhalten macht den Radlader deutlich dynamischer“, fassen Steve Heydecke und Herbert Alkofer ihre Erfahrungen unisono zusammen.

Bei einem Unternehmen, in dem die Maschinen im Dauereinsatz arbeiten, stehen Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit gleichermaßen im Fokus. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an den eingesetzten Cat Radlader 988K XE mit dieselelektrischem Antrieb, der einen Cat Muldenkipper 775 belädt. Fotos: Zeppelin

Beide Cat Radlader 988K XE absolvieren jährlich rund 2 000 Betriebsstunden und sind neben der Serienausstattung mit speziellen Sicherheits- und Assistenzsystemen für den Steinbrucheinsatz ausgestattet. Dazu zählen unter anderem eine Felgenzugkraftbegrenzung, eine Schaufelfüllautomatik, eine Rückraum-Radarüberwachung sowie eine integrierte Payload-Waage, die das Gewicht bereits während des Hubvorgangs ermittelt. Auch die Fahrer profitieren von der modernen Technik. Neben dem hohen Fahrkomfort sorgen zahlreiche Assistenzsysteme wie Rückfahrkamera, 360-Grad-Kamerasystem und Gurtwarnfunktionen für zusätzliche Sicherheit im täglichen Einsatz. „Denn Arbeitssicherheit wird bei uns aus Überzeugung ganz großgeschrieben“, bekräftigt Herbert Alkofer den Stellenwert.

Neben den wirtschaftlichen Vorteilen ist vor allem der Zeppelin Service für die Verantwortlichen der Fels-Werke ein entscheidender Faktor. Da die Maschinen im Dauereinsatz arbeiten, sind ungeplante Ausfallzeiten keine Option. Umso wichtiger sind kurze Reaktionszeiten und eine schnelle Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten. Die enge Zusammenarbeit mit dem Servicepartner gewährleistet eine hohe Maschinenverfügbarkeit und gibt dem Unternehmen die notwendige Planungssicherheit für seine Betriebsabläufe. „Wir können es uns nicht leisten, dass die Maschine steht. Daher ist es ganz wichtig, einen verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben“, lobt Herbert Alkofer. Die Kraftstoffgarantie von Zeppelin habe die Kaufentscheidung zusätzlich unterstützt. Denn mit der Kraftstoffgarantie gibt Zeppelin eine verbindliche Verbrauchszusage. Wird der garantierte Kraftstoffverbrauch überschritten, erstattet Zeppelin die Mehrkosten im Rahmen einer Servicegutschrift.

Oktober 2026