JRT Jens Rohde Tiefbau GmbH investiert zum 30-jährigen Jubiläum in drei Cat Bagger

Als Jens Rohde 1996 sein Tiefbauunternehmen in Roggendorf gründete, war die Ausgangslage überschaubar: ein VW-Bulli, ein Mobilbagger und der Wille, sich in einer hart umkämpften Branche zu behaupten. 30 Jahre später ist daraus ein Unternehmen geworden, das in Mecklenburg-Vorpommern Infrastrukturprojekte realisiert und dabei auf rund 28 Beschäftigte sowie einen modernen Maschinenpark zurückgreifen kann. Mit drei Cat Baumaschinen in der Firmenfarbe Enzianblau investierte das Familienunternehmen in moderne Technik und unterstreicht damit seinen Anspruch, auch künftig bei Infrastruktur- und Erschließungsprojekten leistungsfähig aufgestellt zu sein.

Die JRT Jens Rohde Tiefbau GmbH mit Sitz im westmecklenburgischen Roggendorf steht beispielhaft für viele mittelständische Familienunternehmen. Getreu dem Motto „Man wächst mit seinen Aufgaben“ ist die Firma durch kontinuierliche Aufträge im Erd-, Tief- und Straßenbau, durch langfristige Kundenbeziehungen und durch die Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Anforderungen einzustellen, groß geworden. Heute deckt das Unternehmen ein breites Spektrum ab, das von klassischen Erdarbeiten über den Kanal- und Rohrleitungsbau bis hin zu komplexen Erschließungsmaßnahmen reicht. Dabei unterstützen ein neuer Cat Mobilbagger M319 sowie die Cat Kettenbagger 320 und 323 der neuen Generation. „Wir haben uns Schritt für Schritt entwickelt und sind mit den Anforderungen unserer Kunden gewachsen“, sagt Geschäftsführer Jens Rohde. Dass er und sein Team auf zuverlässige Technik setzen, ist kein Zufall. Seit vielen Jahren vertraut das Unternehmen auf Cat Baumaschinen und die Unterstützung der Zeppelin Niederlassung Rostock, insbesondere auf ihren leitenden Verkaufsrepräsentanten Danilo Zentner.

Vincent Rohde (links) unterstützt seinen Vater Jens Rohde und wächst in die Unternehmensnachfolge hinein. Fotos: Zeppelin

Die Baumaschinen sollen dazu beitragen, Projekte noch effizienter, präziser und wirtschaftlicher abzuwickeln. Dafür greift das Unternehmen auf 3D-Steuerung zurück. Eine wichtige Rolle spielte bei der Entscheidung auch Sohn Vincent Rohde, der als Straßenbauermeister seinen Vater unterstützt und peu à peu in die Unternehmensnachfolge hineinwächst. Er hat auch die Digitalisierung vorangebracht und überzeugte schließlich seinen Vater von den Vorteilen der Maschinensteuerung. „3D wird immer wichtiger. Die Investition hat sich längst bezahlt gemacht. Ein Mitarbeiter schafft heute damit das, wofür früher mehrere Kollegen nötig waren“, so Jens Rohde. Durch die permanente Anzeige der Planungsdaten im Fahrerdisplay können Aushubarbeiten, Planien und Leitungsgräben präzise nach digitalem Modell ausgeführt werden. „Wir investieren sinnvoll in die Ausstattung und suchen dann auch die Fahrer danach aus, die Lust haben, mit einer 3D-Steuerung zu arbeiten“, meint Jens Rohde. Ebenso wichtig sind für ihn ein zuverlässiger Service und ein Ansprechpartner, der im Bedarfsfall schnell reagiert. „Natürlich können Probleme auftreten. Wichtig ist aber, wie schnell eine Lösung gefunden wird“, bringt es Jens Rohde auf den Punkt. Daher wird auch der vollhydraulische Schnellwechsler Oilquick eingesetzt. Das bedeutet: kürzere Rüstzeiten und mehr Flexibilität, wenn die Maschinen innerhalb kurzer Zeit an neue Aufgaben angepasst werden. In Kombination mit dem Tiltrotator erweitern sich wiederum beim Cat M319 die Einsatzmöglichkeiten: Anbaugeräte lassen sich nicht nur schnell wechseln, sondern auch schwenken und drehen, was präzisere Arbeiten ermöglicht.

Vincent Rohde, Geschäftsführer, Maximilian Bartelt, Fahrer, Mirko Thilmann, Fahrer, Danilo Zentner, leitender Verkaufsrepräsentant bei Zeppelin in Rostock, Lars Schuhmacher, Fahrer, und Jens Rohde, Geschäftsführer (von links).

Der Fachkräftemangel macht auch vor JRT nicht halt. Daher setzt der Betrieb auf die eigene Ausbildung und versucht, mit Technologien die Arbeit auf der Baustelle effizienter und attraktiver zu gestalten. „Moderne Technik hilft uns dabei, mit weniger Personal mehr zu schaffen und gleichzeitig die Qualität hochzuhalten“, sagt Jens Rohde. Für den Unternehmer ist daher klar: Investitionen in digitale Lösungen und leistungsfähige Maschinen sind zugleich Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, das in der Region stark verwurzelt ist.

August 2026