2026 feiert die InnoTrans ihr 30-jähriges Jubiläum. Die 15. Ausgabe der internationalen Weltleitmesse für Verkehrstechnik empfängt ihr Publikum vom 22. bis 25. September 2026 auf dem Berliner Messegelände. Der Fokus liegt auf Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Damit will die Fachmesse mit 200 000 Bruttoquadratmetern Ausstellungsfläche wieder zum Hotspot für die Mobilität von morgen werden. „Die steigende Zahl der Aussteller bei der InnoTrans unterstreicht die Bedeutung moderner Infrastrukturprojekte weltweit“, so InnoTrans-Direktorin Kerstin Schulz. Auch Zeppelin wird dort mit seinem Cat Zweiwegebagger M323 in Verbindung mit einem vollhydraulischen Schnellwechsler und mit einem Doppelstopfaggregat vertreten sein.
Vorgestellt werden seine unterschiedlichen Antriebskonzepte: einmal der klassische Antrieb mit geführten Schienenachsen und Reifenantrieb (Kategorie 9C), ein Kombiantrieb (Kategorie 9A+C) und dann der klassische hydrostatische Schienenradantrieb (Kategorie 9A). Weil Arbeiten rund ums Gleis effizient und effektiv ausgeführt werden müssen, bestehen unterschiedliche Anforderungen, woraus die verschiedenen Antriebskonzepte resultieren. Sind schwere Lasten wie lange Schienen zu ziehen, liefert der konventionelle Antrieb die benötigte Traktion und bringt die erforderlichen hohen Zugkräfte auf. Muss der Bagger weite Strecken zurücklegen, bietet sich wiederum der hydrostatische Schienenradantrieb an. Fahrer können damit über Gleisinfrastruktur (beispielsweise Indusis) hinwegfahren. Wer beide Vorteile nutzen will, wählt die Kombination der Antriebsarten. Angeboten werden die Modelle sowohl in der Kurzheck-Version mit 1 575 Millimetern als auch mit einem längeren Heck mit 2 000 Millimetern Heckschwenkradius.
Darüber hinaus rücken beim Cat M323 auch Sicherheit und Bedienkomfort in den Mittelpunkt, die neue Standards im Gleisbau setzen. Die komplett überarbeitete Maschinengeneration bietet ein neues Zugangskonzept, optimierte Wartungs- und Servicezugänge sowie eine deutlich modernisierte Kabine mit mehr Platz und ergonomischer Bedienung. Anzeigen zur Bahn- und Maschinentechnik übermitteln hochauflösende Monitore. Assistenzsysteme, feste Bestandteile der neuen Maschinengeneration des M323, bieten Hilfestellung für den Maschinisten. Hierzu zählen eine integrierte Waage oder ein Tempomat. Übernommen wurde die Funktion der Überlastungsbegrenzung von der Vorgänger-Baureihe, um zu verhindern, dass der Bagger umkippt, sollte er zu viel Masse heben. Neu ist die Funktion der Personenerkennung. So wird dem Fahrer am Display angezeigt, wenn sich Personen dem Zweiwegebagger nähern.
Außerdem wurde auf Kompatibilität geachtet: Bei der neuen Generation lassen sich alle hydraulischen Schnellwechsler einsetzen – kein Fahrer muss mehr aussteigen, Bolzen ausschlagen und Hydraulikleitungen lösen, wenn ein Anbaugerät gewechselt werden muss. Auf die immer größer werdenden Anforderungen an die Arbeitshydraulik wurde reagiert. Bei der hydrostatischen Variante und dem Kombiantrieb wurde nach wie vor die bewährte hydraulische Pendelachse verbaut. Außerdem gab es Leistungssteigerungen bei der Schwenkbremse.
August 2026

