Cat Klassiker inmitten legendärer Exponate

„Aufregend, spannend und immer unterhaltsam“ – mit diesen Eigenschaften wirbt das Technikmuseum Sinsheim um Besucher und lockt jährlich über eine Million Technikbegeisterte aller Altersgruppen in den Rhein-Neckar-Kreis. Das Museum zeigt auf über 50 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche mehr als 3 000 Exponate aus unterschiedlichsten Bereichen der Technikgeschichte. Klar, dass da auch eine Cat Baumaschine nicht fehlen darf: Der Cat Dozer D9, Baujahr 1956, avancierte dank seiner robusten Konstruktion und einfachen Wartung zum langlebigen Klassiker.

Inmitten von Oldtimern, Sportwagen und Formel-1-Fahrzeugen, Flugzeugen, Motorrädern, Nutzfahrzeugen, Lokomotiven, Musikinstrumenten und Motoren kommen kleine und große Technikfreaks voll auf ihre Kosten. Zu den absoluten Highlights gehören die begehbaren Überschallflugzeuge Concorde und Tupolew Tu-144, die auf riesigen Stahlstützen auf dem Museumsdach thronen und auch von innen komplett besichtigt werden können. Zu den zu bestaunenden automobilen Legenden zählen auch Maybach- und Mercedes-Benz-Sammlungen sowie die über 25 Dampf- und Elektroloks, welche die Herzen der Besucher höherschlagen lassen. Erst in diesem Jahr hinzugekommen ist ein begehbares U-Boot U17, eine Sonderausstellung „Faszination Tuning – VW vs. Opel“ läuft noch bis 2026.

Zu den Exponaten gehören ebenfalls eine Reihe historischer Baumaschinen, darunter ein Cat Dozer D9, Baujahr 1956. Als dieser 1954 vorgestellt wurde, war er die bis dahin größte Planierraupe der Welt und die erste Erdbewegungsmaschine mit Turbolader. Noch heute können sich die Museumsbesucher in einem Video von der Kraft des 25 Tonnen schweren Oldtimers überzeugen. Wie die Museumsbetreiber betonen, ist der Klassiker immer noch voll einsatzfähig.

Alle zwei Jahre wird das Technikmuseum Sinsheim beim Treffen historischer Nutzfahrzeuge, das in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Süddeutsche Lkw-Veteranenfreunde veranstaltet wird, endgültig zum Oldtimer-Eldorado. 2025 war es im September wieder so weit: Über 180 historische Omnibusse und Lkw waren auf dem Außengelände des Museums zu sehen und wurden von den Besuchern bewundert. Die betagten Nutzfahrzeuge spiegeln die Entwicklung der Fahrzeugindustrie wider: „Von polierten Chromteilen bis hin zu sorgfältig restaurierten Lackierungen erzählen die Lastwagen Geschichten aus längst vergangenen Tagen“, so das Fazit der Veranstalter.

Oktober 2025