Seit 35 Jahren arbeitet Hans-Peter Bay aus Backnang bei Stuttgart als selbstständiger Einzelunternehmer. Zunächst war er viele Jahre im süddeutschen Raum mit Abraumarbeiten in Steinbrüchen tätig. Vor über zehn Jahren erfolgte dann ein Richtungswechsel: Seitdem widmet er sich der Landschaftspflege – zunehmend auch im kommunalen Bereich. Er übernimmt Arbeiten wie den Wegebau, das Schneiden von Lichtraumprofilen, das Umsetzen von Hochwasser-Schutzmaßnahmen und kümmert sich um die Pflege von Waldwegen oder stabilisiert abgerutschte Hänge. Um das ganze Pensum an Aufgaben zu stemmen, setzt er auf gut ausgestattete Maschinen. Dazu gehören Rototop, RotoX und Speziallöffel von Holp. Nun war er einer der ersten, der das neue Cutwheel in der Baum- und Landschaftspflege in Verbindung mit einem Cat Minibagger 309 einsetzte.
Das neue Cutwheel wurde über mehrere Tage in verschiedenen Arbeitseinsätzen getestet, wie dem Freischneiden von Waldwegen, dem Zurückstutzen der angrenzenden Bäume, beim Schneiden einer hohen Hecke oder bei der Grabenpflege. Dabei sind ihm einige Vorteile im Vergleich zur Arbeit mit einer herkömmlichen Schere aufgefallen: die deutlich höhere Geschwindigkeit. Man könne mit dem Cutwheel schnelle Wischbewegungen vollführen und durch dessen hohe Schnittgeschwindigkeit könnten die Auf- und Ab-Bewegungen schneller als bei der Schere ausfallen. Hinzu komme die Möglichkeit, Gras und Büsche nicht nur in der Höhe, sondern auch flach am Boden zu schneiden und so beispielsweise parallel das Bankett und Böschungen im gleichen Durchgang zu pflegen.

Dieser Arbeitsablauf funktioniert im Zusammenspiel mit dem Rototop, da das Cutwheel für die reine Rotation konzipiert ist. Hans-Peter Bay nutzt es mit dem Rotox, um durch die zusätzliche Bewegungsmöglichkeit einen noch besseren Blick auf sein Arbeitsfeld zu haben – dafür nimmt er auch das Mehrgewicht in Kauf. In der Kombination mit dem Cutwheel könne man gleichzeitig fahren und schneiden, was natürlich den Arbeitsvorgang deutlich beschleunige. Zudem sei man durch die Bewegungsmöglichkeiten sehr viel besser in der Lage, den heutigen anspruchsvolleren Lichtraumprofilen zu entsprechen. Derzeit würde es häufig von den Kommunen oder Straßenmeistereien vorgegeben, viel weiter als bisher in die Böschung hineinzuschneiden, sodass der Rückschnitt insgesamt seltener erfolgen müsse. Mit dem Cutwheel könne man alle Pflegeaufgaben entsprechend der individuellen Wünsche und Vorgaben erledigen.
Weitere Vorteile sieht er in der Schnittstärke: Während man mit einer Schere kleinere Bäumchen oft nicht direkt geschnitten bekomme und noch ein Stück mitziehe, könne das Cutwheel diese sauber abschneiden, sodass der Schnitt insgesamt einheitlicher werde. Da das Arbeitswerkzeug nicht nur schneiden, sondern auch sägen könne, sei es einfacher, längere Äste mit großem Durchmesser, die ins Lichtraumprofil fielen, recht nahe am Baum abzusägen, sodass sich insgesamt ein sauberes Bild der Hecke oder Böschung ergebe. Mit der Schere müsse man oft notgedrungen Äste weiter vorne bei geringerem Durchmesser abschneiden. Insgesamt bewertet Hans-Peter Bay das Schnittbild des Cutwheel an Bäumen und Büschen besser als das der Schere.
Mit dem Cutwheel könne man aber noch mehr Arbeiten erledigen: So sei es bei der Grabenpflege nicht nur möglich, damit die überflüssigen Äste entlang der Böschung zu schneiden, sondern diese im gleichen Zug aufgrund seiner runden Form direkt aus dem Graben zu entfernen, bevor man diesen mit dem VarioLöffel nachziehe. „Das ist ein ganz großer Vorteil und beschleunigt die komplette Grabenpflege deutlich“, sagt Hans-Peter Bay.
Februar 2026

