„Spiel, Spaß, Spannung“ – ohne Schokolade, aber mit Baumaschinnen – dafür steht die Cat Global Operator Challenge, zu Deutsch der Cat Fahrerwettbewerb. Geschicklichkeit, Feingefühl und jede Menge Können waren gefragt, als die begeisterten Fahrer bei den finalen Ausscheidungen in den Zeppelin Niederlassungen Illingen und Freiburg gegeneinander antraten. Doch das war nur der erste Schritt, abschließend wurde das Gesamtklassement verglichen. Hier setzte sich Sebastian Behr durch, der sich damit als deutscher Meister für die nächste Runde im Oktober in Málaga qualifiziert hat. Die Besucher erwartete neben beeindruckenden Skills der Fahrer neue Cat Maschinentechnik sowie ein intensiver Austausch unter Technikfreaks.

Dabei erwiesen sich die Teilnehmer als wahre Meister ihres Fachs. Denn um den Wettbewerb möglichst anspruchsvoll zu gestalten, hat Caterpillar festgelegt, dass schon bei den nationalen Vorentscheiden drei verschiedene Aufgaben mit drei unterschiedlichen Maschinen bewältigt werden müssen. Der Fokus liegt jeweils auf der neuen Baumaschinengeneration. Knifflig war bereits die erste Übung, bei der an einen Cat Minibagger 302 mit Schwenkmotor ein Kugellabyrinth befestigt wurde. Mit viel Fingerspitzengefühl und dennoch so schnell wie möglich musste eine Kugel durch das Labyrinth in eine Kuhle manövriert werden.
Präzision war bei der zweiten Übung gefragt: Sieben Reifen mussten mit einem Cat Umschlagbagger MH3032 in der Mitte des Spielfelds gestapelt werden, um sie im zweiten Schritt nach Fertigstellung des Turms umgehend wieder abzubauen und in zuvor eingezeichneten Kreisen zu platzieren. Abschließend wurde der Greifer in seine Startposition zurückgeführt und die Zeit gestoppt. Bei ungenau gestapelten Reifen gab es Strafsekunden. Mit einem Cat Elektro-Radlader 906 musste die dritte Aufgabe bewältigt werden. Dabei wurde mit einem an den Gabelzinken montierten Stab eine Konstruktion aus Traversen und Stahlrohren nachgefahren – bei Berührung mit dem „heißen Draht“ ertönte ein Signal, was wiederum mit zehn Strafsekunden auf dem Zeitkonto zu Buche schlug.


In der Niederlassung Illingen setzte sich Robin Müller mit einer Zeit von 9:52,15 Minuten vor Sebastian Trittin und Andreas Mlinski durch. In Freiburg trug Sebastian Behr mit einer Gesamtzeit von 9:08,61 den Tagessieg vor dem Zweitplatzierten Christopher Rothe und Kristijan Laktasic auf Platz drei davon. Damit sicherte er sich den Titel als deutscher Meister und löste das Ticket nach Málaga zur EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) Qualifikationsrunde, wo er im Oktober gegen Fahrer aus anderen europäischen Ländern, Afrika und dem Mittleren Osten antritt. Dort kann er sich mit etwas Glück gegen die anderen Teilnehmer durchsetzen und sich für das Global Operator Challenge Finale in Las Vegas 2026 im Rahmen der CONEXPO qualifizieren.
Unisono zogen der Illinger Niederlassungsleiter Michael Eckert und sein Freiburger Kollege Marc Kallies ein rundum positives Fazit. So lud Michael Eckert im Rahmen der Veranstaltung zu einem „Tag der Kompakten“ und konnte rund 300 Gäste begrüßen. Auch wenn der Fokus auf die kleinen Baumaschinen von Cat gelegt wurde, fand auch das Gebrauchtmaschinen-Angebot Abnehmer. So inspirierte die Ferraro-Gruppe ein Cat 308 und 305 zu einem Spontankauf. Auch Marc Kallies freute sich über die positive Resonanz und die Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre mit Kunden und Interessenten ins Gespräch zu kommen.
August 2025

