Zeppelin erweitert in Zukunft Kapazitäten bei Fertigung von Hydraulikschläuchen 

Seit 50 Jahren gibt es im Zentralen Ersatzteillager von Zeppelin in Köln eine Hydraulikschlauchfertigung. Nun stehen ein weiterer Ausbau und somit eine Erweiterung des Geschäftsfeldes bevor, um den Kunden noch mehr Schläuche und Schlauchsätze „made by Zeppelin“ in der gewohnten Qualität von Caterpillar anbieten zu können. Auf Initiative des Servicekoordinators Joachim Stoll wurde die Hydraulikschlauchfertigung in der Niederlassung Böblingen neu aufgenommen, um diesen weiteren Ausbau zusätzlich zum Standort in Köln zu ermöglichen. In der abgetrennten Hydraulikschlauchwerkstatt übernimmt Robert Wörner, Meister Spezialisierung in Böblingen, nun nach bestandener Meisterprüfung die Verantwortung der Hydraulikschlauchwerkstatt. 

Zeppelin Projektleiter Jörg Glunde (rechts) mit Joachim Stoll (Mitte), Initiator des Projekts, und Robert Wörner (links), Zeppelin Servicemitarbeiter, in der Böblinger Schlauchfertigung

Ziel ist, das Sortiment der Kölner Schlauchfertigung – zurzeit werden täglich rund hundert Schläuche angefertigt – sukzessive zu erweitern. Zeppelin will sich damit als Anbieter von Schlauchsätzen sowie einzelner Schläuche für Schnellwechsler und Umbauten etablieren. Der Vorteil liegt dann darin, dass alle gefertigten Hydraulikschläuche aus Original-Cat-Einzelteilen bestehen und eine Zeppelin-Ersatzteilnummer erhalten. Somit sind ein einfaches Nachbestellen sowie auch eine lückenlose Verfolgung erfolgter Schlauchbestellungen möglich. Für Kunden ist ebenfalls ein Ausbau geplant, die dann Schläuche „made by Zeppelin“ in der Qualität von Caterpillar erhalten.  

 Die direkte Anbindung an das Zentrale Ersatzteillager hinsichtlich Ersatzteilversorgung macht eine schnelle Reaktionsfähigkeit auch bei spontanen Anfragen möglich. Auch kann bei Engpässen flexibel auf die Fertigung in Köln umgestellt werden, sodass das Team aus Köln einspringen kann. Bewährt sich das Prinzip der ausgelagerten „Produktion“ in Böblingen, so überlegt der Leiter des Zentralen Ersatzteillagers, Harald Böhle, durchaus eine Ausweitung auf ein, zwei weitere Standorte, um damit näher bei den Kunden vor Ort zu sein und sie schneller bedienen zu können. „Mit diesem zweiten Standort können wir unser Leistungsangebot für unsere Kunden deutlich verbessern“, meint er. 

 Dass die Hydraulikschlauchfertigung in Böblingen als „Dependance“ des großen Bruders in Köln nun langsam ihr Angebot erweitern kann, liegt an dem beherzten Vorgehen bei dem Projekt. Dazu Projektleiter Jörg Glunde: „Hinter dem Projekt stehen viele Beteiligte, welche die nötigen Schritte in die Wege geleitet haben und sich mit innovativen Ideen sowie mit viel Engagement einbrachten. Die schnelle Einführung und der Aufbau der Fertigung konnte nur dank der konstruktiven sowie lösungsorientierten Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen gelingen.“ Begonnen wurde Anfang Mai 2023 mit den ersten Vorüberlegungen, im August wurde das Vorhaben abgestimmt und dann gestartet. Somit verfügt das Zentrale Ersatzteillager in Köln aktuell mit dem eigenen Standort und mit Böblingen über zwei Standorte, die gemeinsam ein Sortiment von 10 000 unterschiedlichen Schläuchen anbieten können.

Mai 2024